Fahrradstädte fallen selten vom Himmel.
Die Popularität nachhaltiger Fortbewegung wird stetig größer und ist angesichts wachsender Städte mit unzureichender und überlasteter Infrastruktur immer wichtiger. Städte, die bisher das Auto als Verkehrsmittel priorisieren, haben viel Ausbaubedarf. Allerdings gibt es auch einen Vorteil: Vom Ideenreichtum anderer Städte profitieren, um Richtung Zukunft zu rollen. Zum Beispiel mit einem Regensensor, der Radfahrende nicht im Regen stehen lässt.
Selbst die Niederlande priorisierte bis in die 70er Jahre das Auto. Heute kennt man sie als Fahrradnation mit nachhaltigen und lebenswerten Städten. Saarbrücken hat zwar einige Höhen mehr, aber die Fahrradangebote der Niederlande gehen über geografische Begebenheiten hinaus. Auch andere Städte haben bereits viele Ideen pro Rad.
Radverkehrsanlagen
Wie sehen Radwege andernorts aus?
Berlin liebt sie grün, Kopenhagen blau und in den Niederlanden schwört man auf rot. Fahrradwege und Fahrradstraßen sehen nicht nur bunt aus, sondern können auch unterschiedliche Formen haben.
Infrastruktur und Kommunikation
Mehr Sicherheit und Spaß beim Fahren
Wertschätzende Maßnahmen, die einen nicht im Regen stehen lassen und andere infrastrukturelle Angebote, die zur Sicherheit beitragen können.
Vorsicht Kreuzung
Die häufigsten Unfälle passieren beim Abbiegen. Ein einfaches, wie effektives Mittel dagegen ist ein Spiegel. Er hilft zur besseren Kommunikation und Sichtbarkeit – gleich auf welchem bzw. in welchem Verkehrsmittel man sich befindet.
Lassen dich nicht im Regen stehen: Regensensoren
Mit der richtigen Ausstattung ist man für Wind und Wetter gerüstet – auch auf dem Rad. Das Wetter kann man zwar nicht ändern, dafür mit Regensensoren unangenehme Wartezeiten an Ampeln. Diese messen den Niederschlag und schalten dementsprechend die Ampeln schneller auf Grün für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, während andere wettergeschützt im Auto und LKW etwas länger warten dürfen. Mehr dazu unter:
Achtung Bodenwelle
Münster ist dafür bekannt, flache, ebene Fahrradwege zu haben. Wer mit dem Rad dort unterwegs ist, entdeckt im Stadtraum gelegentlich Asphaltkleckse, die sogar minimale Höhenunterschiede zu begleichen versuchen. Es scheint, als ob es den Radfahrenden in Münster nicht eben genug sein kann. Dekoriert sind diese Flecken mit gelben Symbolen, um sie besser anzupeilen und den »besten« Übergang zwischen Straße und Radweg zu finden.